Rezensionen
Reste strenger, nie wuchernder Sprache
(...) 27 zeitgenössische Dichterinnen und Dichter haben sich mit dem – für einen mit 24 Jahren verstorbenen Schriftsteller doch sehr umfangreichen Werk – auseinander gesetzt und präsentieren nun ihre ganze eigenen Erwiderungen, literarische Cover-Versionen und Remixe des Originalmaterials. Flankiert werden die Texte von Tagebuchauszügen Heyms, die ihn als Neurotiker, Leidenden zeigen, der sein Heil im überbordenden Narzissmus suchte. (...) Die Sorgfalt und Durchdachtheit, mit der Voß die Gedichte arrangiert hat, trägt ihr Übriges bei. Die Verknappungen, mit denen Marcus Roloff, Herbert Hindringer, Achim Wagner und Alexander Gumz Heyms Texten begegnen, stehen in einer logischen Reihenfolge hintereinander und trotzdem in ihrer Herangehensweise für sich. (...) Ganz im Sinne dieser großartigen Anthologie, die die verschiedensten Stimmen auf die eine von Heym treffen lässt.
Die vollständige Rezension können Sie hier lesen.
Kristoffer Cornils, www.fixpoetry.com 10.8.2012
Noch nicht ganz vergessen
(...) Die Anthologie „Ich bin von dem grauen Elend zerfressen“ zeigt sich insgesamt wesentlich bunter als der Titel vermuten lässt. Es ist geradezu beruhigend zu sehen, dass die unterschiedlichen Interpretationen und Erwiderungen es schaffen dem facettenreichen Heym gerecht zu werden, der mehr zu bieten hatte als Melancholie, Herbst und Tod. (...)
Die vollständige Rezension können Sie hier lesen.
Mario Osterland, www.fixpoetry.com 10.8.2012
|