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München leuchtet für die Wissenschaft

edition monacensia

München leuchtet für die Wissenschaft

Berühmte Forscher und Gelehrte

Leutheusser, Ulrike und Nöth, Heinrich (Hg.)

ISBN: 978-3-86520-257-4
Allitera
232 S., Paperback
€ 16.90

Leseprobe (PDF)

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München war schon immer ein Anziehungspunkt für berühmte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Nährboden für wichtige Entdeckungen und gedankliche Leistungen. Dafür sorgten nicht nur die universitären und außeruniversitären Einrichtungen, sondern auch das soziale und kulturelle Umfeld, in dem sich die Gelehrten bewegten. In diesem Buch werden zwölf Persönlichkeiten porträtiert, deren Wirken in und für München bedeutsam war. Darunter ist Max Pettenkofer, durch dessen Verdienst München eine Kanalisation und eine verbesserte Trinkwasserversorgung erhielt, ebenso zu finden wie Prinzessin Therese von Bayern, die als erste Frau in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen wurde. Ausnahmslos von ausgesprochenen Experten verfasst, vermitteln die Porträts nicht nur einen Überblick über das wissenschaftliche Werk der jeweiligen Person, sondern beleuchten auch deren private Entwicklungen, sodass auch der Mensch hinter dem Gelehrten greifbar wird.



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Rezensionen

Wissenschaftlicher Glanz strahlt auf Grünwald
»München leuchtet für die Wissenschaft« war von Anfang an ein Renner, in Form von 45-minütigen Fernsehporträts sprach die Serie auf BR Alpha doch eine deutschlandweite Zuschauerschaft an. Das Buch zum Thema war eigentlich nur eine Frage der Zeit, und dennoch musste das Herausgeber-Duo Leutheusser/Nöth mit zielstrebiger Unbeirrbarkeit das Projekt erst in Fahrt bringen. Die Experten mussten gefunden werden, die eben nicht nur Säulen ihrer Wissenschaft sind, sondern zudem lesbar und mit Sinn für spannungsvolle Dramaturgie zu schreiben wissen.
Die zwölf biografischen Abrisse suchen immer den Menschen hinter der Forschung (...).
Manfred Stanka, Münchner Merkur 1.10.2007


Philosophen, Pioniere und eine tollkühne Prinzessin
Die gewonnenen Autoren, allesamt exzellente Wissenschaftler, haben ihre Beiträge für eine anspruchsvolle Zuhörerschaft geschrieben, und dieser »Vortragsstil« in gedruckter Form hat Vorteile. Wissenschaft wird hier überwiegend anschaulich erzählt, dramaturgisch gestaltet und mit wizigen Anektodoten und Zitaten angereichert. Sogar ein bisschen Klatsch und Tratsch darf sein. Es sind verständliche, inhaltsreiche Beiträge ohne Weihrauch und Fachchinesisch entstanden, in denen die jeweilige wissenschaftliche Entdeckung ebenso wichtig ist wie der Mensch aus Fleisch und Blut, der unglücklich verliebte, an Heuschnupfende leidende, Krimis lesende, depressive, die Fachwelt provozierende Gelehrte. Zusammen ergeben die Porträts ein farbiges und fachübergreifendes Bild der Wissenschaftsgeschichte und des Universtitätslebens (...).
Rita Baedeker, Süddeutsche Zeitung 13.10.2007


Große Geister
Ein Buch würdigt zwölf außergewöhnliche Gelehrte

Vor zwei Jahren startete die Bayerische Akademie der Wissenschaften unter dem Titel »München leuchtet für die Wissenschaft« (...). Das gesprochene Wort verfliegt – doch „was man Schwarz auf Weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen”. (...) Dafür haben jetzt Wolfgang Nöth, vormals Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, und die Historikerin Ulrike Leutheusser gesorgt. Sie sind die Herausgeber des Buches »München leuchtet für die Wissenschaft«, das zwölf Persönlichkeiten aus der Serie vorstellt. (...) Die guten Lehrer bleiben uns oft stärker mit dem in Erinnerung, was in ihrem Fachunterricht so nebenher abfällt. Ein Beispiel dafür liefert in diesem Buch Hans-Peter Dürr, wenn er – im Zusammenhang mit Heisenbergs unglaublich früher Karriere – unseren heutigen Universitätsbetrieb in Frage stellt und konstatiert: „Es scheint, als ob wir die schöpferischen Kräfte unserer Jugend ersticken, wenn wir sie zwingen, auf vorgegebenen, ausgetretenen und übervölkerten Trassen zu marschieren, wo Hemdsärmeligkeit, Schnelligkeit und Wendigkeit entscheidender für den Erfolg sind als Originalität.”
Franz Freisleder, Süddeutsche Zeitung 23.10.2007