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Stockinger

Romane und Erzählungen

Stockinger

Der letzte Bergbauer

Weißbach, Dieter

ISBN: 978-3-86906-135-1
Allitera
260 S., Hardcover
€ 16.90



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Sein Großvater Adolf war ein Bergbauer vom alten Schlag und glühender Hitler-Verehrer, sein Vater Jacob dagegen verließ als junger Mann die Heimat, um im Ausland sein Geld zu verdienen, und kehrte erst im Alter in das Werdenfelser Land zurück. Alfons Stockinger wird 1937 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Er tritt nicht in die Fußstapfen seiner männlichen Vorfahren, denn Alfons Stockinger ist anders. Seine Kindheit auf dem elterlichen Hof nahe der tiefen Partnachklamm endet abrupt mit einem schrecklichen Ereignis, das von nun an sein Dasein überschattet und ihn nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Über Jahrzehnte folgt der Leser ihm ab diesem Zeitpunkt durch sein wechselvolles, pralles Leben, begleitet ihn durch seine Ehen, Affären, bei den Geburten seiner Kinder, in dunkelsten Zeiten und raren Momenten der Freude. Geschickt kreuzt Dieter Weißbach dabei das Genre Bauernroman mit modernen Erzählverfahren und schafft ein zeitloses, sehr menschliches Porträt eines Mannes, dem das Schicksal viel gegeben und noch mehr abverlangt hat.




Dieter Weißbach beim Münchner Radiosender M94,5 am 2. April 2011, hier geht es zum Download

Dieter Weißbach bei Bayern 2 - Eins zu Eins: Der Talk am 14. März 2011, hier geht es zum Download


Dieter Weißbach beim Salzburger Fernsehsender "ServusTV":




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Rezensionen

Bergbauern-Erotik
Das Romandebüt des Unternehmers Dieter Weißbach

Fällt das Wort Heimatroman, denkt man unwillkürlich an Heftchenromane mit einem Edelweiß vorne drauf und an die schmalztriefenden Heilige-Welt-Filme der Nachkriegsjahre. Insofern wird man natürlich neugierig, wenn ein Münchner Verlag einen neuen Heimatroman auf den Markt wirft, bei dem schon auf der ersten Seite deutlich wird, dass die Geschichte des Bergbauern Stockinger mit dem sittsamen Kitsch der Heftchenromane gar nichts gemein hat. (...) Dieter Weißbach begibt sich in seinem Debütroman ins Grenzgebiet des Tabus hinein. Er schildert Dinge, die auch manch anderer schon erlebt hat, aber nie aussprechen würde. Es ist tatsächlich ein unsentimentaler Heimatroman, der die Absurdität des Lebens schonungslos herausarbeitet und sich deutlich abhebt von vielen Regionalkrimis, in denen die Morde langweiliger, die Liebe öder und die Sprache schlechter ist. (...)
Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung 16.6.2011


»Stockinger«
»Ein Meisterwerk!«
N.N., Rosenheimer Nachrichten 1.5.2011


Der Citysurfer
(...) Schon mit seinem ersten Roman ist ihm ein großer Wurf gelungen. Stockinger, die Geschichte des letzten Bergbauern. Sie spielt - wo sonst? - im Oberland. Mit Verdacht auf Schlaganfall liegt Stockinger auf einer Intensivstation und blickt auf sein wechselvolles, pralles Leben zurück. Auf Kindheit, Jugend, Ehe, Affären, harte Arbeit, Momente der Freude. Eine Mischung aus Heimatroman und Krimi, wie Weißbach sagt. Schaut man genauer hin, so bleibt vom Heimatroman im klassischen Sinn nur wenig übrig. Keine Verklärung, keine Romantik, keine Schnörkel. Geradeaus, ehrlich und mitreißend, so präsentiert sich eine Geschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt und trotzdem spannend bleibt. (...)

Tom Buntrock, IsarFunk News 1.12.2011