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die markisen rollen den nachmittag aus

Neue Lyrik

die markisen rollen den nachmittag aus

gedichte

Schmitter, Frank

ISBN: 978-3-86906-465-9
Lyrikedition 2000
76 S., Paperback
€ 9.50

Leseprobe (PDF)

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Selten lassen sich so schöne Liebesgedichte finden, wie die von Frank Schmitter. In seinem zweiten Gedichtband nach über zehn Jahren umkreist er, umtanzt er das wichtigste Gefühl der Welt, das in diesen Tagen kaum noch in solcher Bildmächtigkeit und mit solcher Hingabe beschrieben wird. Ich möchte noch einmal sehen wie du um die ecke biegst häuser autos passanten dir folgen wie eine welpenschar deine absätze den blutigen tango auf den bürgersteig nageln und mit einem blick der leuchttürme in die knie zwingt vor meinem tisch stehst rechts und links die männer mit flächenbrand in ihren ausgedorrten herzgegenden und dann das flügelschlagen der kellner die dir als erste aus der hand fressen wollen der herr zahlt alles sagst du und ich hänge an deinen lippen lauschgiftsüchtig Aber auch Landschaften, Hotels, Passanten und Bademeister nimmt Schmitter in den scharfsichtigen Blick, findet überraschend doppelbödige Bilder. Früher hatten die bademeister noch stalingrad in den knochen einen dobermann in der kehle der uns aus den warmen duschen trieb in ihr kasernenreich aus becken sprungturm rasenfläche . . . Frank Schmitters zweiter Gedichtband hat lange auf sich warten lassen. Er kommt genau zur rechten Zeit.




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Rezensionen

Schmitter - der Krefelder Liebesdichter
Darf man heute noch, als Mann und einige Jahrzehnte nach der Pubertät, Liebesgedichte schreiben? Ja, wenn man es, wie Frank Schmitter, kann. (...) Die Zeilen schlagen gedankliche Haken, der Leser folgt ihnen und wird überrascht von treffenden Wortfindungen und Vergleichen (...).
Hans Dieter Peschken, Rheinische Post 1.2.2013


Frank Schmitter setzt auf Lyrik
(...) Eine feine, kleine Sammlung lyrischer Betrachtungen, die man immer wieder neu lesen kann. „es ist wie mit dem glück/wer den weg sucht kann es nicht finden.“ Die Gedichte zeigen eine ganz andere Facette des Autors, der zuletzt mit Romanen in Gestalt von Krimis hervorgetreten ist.
Christina Schulte, Westdeutsche Zeitung 12.2.2013


Von der schwierigen Kunst der einfachen Sätze
Schmitter schreibt Liebesgedichte von einer filigranen Leichtigkeit, die man sonst nur selten findet. (…) Bestechend dabei ist wieder einmal die scheinbare Anstrengungslosigkeit, mit der Schmitter seine Bilder gleichsam aus dem Ärmel schüttelt.(…) Insgesamt ist ein Gedichtband gelungen, dessen Bilder eindrücklich haften bleiben.
Hellmuth Opitz, Fixpoetry.com 18.3.2013