Rezension
Wie ein Fischstäbchen ohne Fisch
(...) Der Reiz der Beiträge, die in einer soeben im Allitera-Verlag erschienenen Anthologie nachzulesen sind, besteht gerade in ihrer Ungebürstetheit (...) Hier hat man es mit Texten zu tun, wie sie kein Lektorat passieren würden, die aber zugleich von Talent, Ambition und dem Willen zum Weltausdruck gekennzeichnet sind. Man erlebt junge Autoren, die noch keine Routinen ausgebildet haben, und erfährt nebenbei eine Menge über die Befindlichkeit einer Generation, die sich gerade erst zu artikulieren beginnt. (...)
Wolfgang Schneider, FAZ 8.11.2011
|